Willkommen auf der Wiese!
Was sind Blühwiesen?
Eine Blühwiese ist eine Fläche voller heimischer Wildblumen und Gräser – dort, wo vorher meist Rasen war.
Damit sich die Blumen gegen die Gräser durchsetzen, mögen sie einen eher nährstoffarmen, sogenannten „mageren“ Boden. Deshalb tragen wir bei der Anlage die alte Grasnarbe ab und mischen Sand unter. So entsteht eine Wiese, die viele Jahre Freude macht.

Darum lohnt sich eine Blühwiese
Für Sie, für Ihren Garten und für die Bienen.
Ein Zuhause für Insekten
In vielen Gärten finden Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge nur wenig Futter. Eine Blühwiese bietet ihnen über viele Wochen Pollen und Nektar. In hohlen Stängeln und in den Pflanzen, die beim Mähen stehen bleiben, finden manche Insekten außerdem ein Winterquartier.
Wenig Arbeit
Ist die Wiese einmal angewachsen, braucht sie wenig Pflege: kein Düngen und kein wöchentliches Mähen. In der Regel genügen ein bis zwei Schnitte im Jahr. Gemäht wird am besten von Hand mit der Sense, danach wird das Schnittgut abgeräumt – das übernehmen wir auf Wunsch gern für Sie.
Kommt mit wenig Wasser aus
Viele Wildblumen wurzeln tief und kommen mit Trockenheit gut zurecht. Eine eingewachsene Blühwiese muss nicht gegossen werden. Nur direkt nach der Aussaat braucht der Boden etwas Feuchtigkeit, damit die Samen keimen. Das spart Zeit und Wasser – gerade in heißen, trockenen Sommern.
Zertifiziertes Lokalsaatgut
Wir säen zertifiziertes Regio-Saatgut: Samen von Wildpflanzen aus unserer Gegend, für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Sie sind an das hiesige Klima angepasst und an die Insekten, die hier leben. Mehr dazu bei Natur zurück in die Stadt.
Blüht und blüht und blüht
In einer Blühwiese wechseln sich viele Arten ab: Die einen blühen schon im Frühsommer, andere erst im Spätsommer oder bis in den Herbst hinein. So gibt es von Monat zu Monat etwas Neues zu entdecken – und für Insekten ist lange etwas zu holen.
Viel schöner als Rasen
Statt einer grünen Einheitsfläche wächst vor Ihrem Fenster ein Stück lebendige Natur – bunt, summend und jeden Monat ein bisschen anders. Rot, Blau, Gelb, Weiß und Violett wechseln sich ab, und zwischen den Blüten gibt es jeden Tag etwas zu beobachten.
Gut zu wissen
Ein Jahr auf Ihrer Blühwiese
- Herbst
Anlegen
Beste Zeit für die Aussaat: etwa September bis Mitte Oktober. Im Winter bekommen die Samen den Kältereiz, den viele zum Keimen brauchen.
- Winter
Ausruhen
Die Samen schlummern im Boden. Hohle Stängel dienen Insekten als Winterquartier.
- Frühling
Keimen
Bei feuchtem Boden zeigen sich nach zwei bis drei Wochen die ersten Keimlinge. Eine Aussaat im Frühjahr ist auch möglich.
- Sommer
Blühen & mähen
Es summt und brummt! Ein- bis zweimal im Jahr wird gemäht und das Schnittgut abgeräumt.
Das braucht Ihre Wiese
- Standort
- Sonnig bis halbschattig. Für dauerhaft schattige Ecken ist eine Blühwiese nicht geeignet.
- Boden
- Eher mager. Ist er zu nährstoffreich, setzen sich die Gräser durch – deshalb magern wir ihn mit Sand ab.
- Platz
- Schon kleine Flächen lohnen sich – die Mindestgröße liegt bei 5 m².
- Betreten
- Bitte nicht! Eine Blühwiese ist kein Spielrasen. Ein schmaler gemähter Pfad ist aber möglich.
Pflege-Tipps
- Nicht düngen. Je magerer, desto bunter.
- Mähen statt mulchen und das Schnittgut abräumen.
- Etwas stehen lassen: Rund 10 % der Pflanzen beim Mähen stehen lassen – dort können sich spät schlüpfende Insekten entwickeln.
- Geduld haben: Manche Wildblumen blühen erst im zweiten Jahr.
Wir übernehmen die Mahd gern für Sie!
Lust auf eine Blühwiese?
Mehr Vielfalt statt Einheitsgrün – mit überschaubarem Pflegeaufwand.








